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Geschichte der Burg

 

992 oder 993

 

Erste Nennung des Dorfes Arnstedt

1107

 

"Die von Arnstedt" sind urkundlich sicher nachzuweisen.

1120 oder 1126

 

Walter von Arnstedt fällt in der Schlacht bei Kulm in Böhmen mit 270 anderen Edlen, als er Kaiser Lothar begleitete.

06.01.1135

 

Dessen Sohn, Walter II. nennt sich erstmals Walter von Arnstein.

1159 In einer Urkunde des Kaisers Friedrich II. ist Walter II. Lehnsmann des Erzbischofs von Bremen. Sein Sohn, Walter III. führt ständig den Namen "von Arnstein". Fortan sind die Namen "von Arnstein" und "von Arnstedt" streng zu unterscheiden, da sie die verschiedenen Wohnsitze der beiden Familien angeben, denn es existierte daneben noch eine Familie von Arnstedt
01.06.1194 Schenkungsurkunde Walters III. an das Kloster "Unser Lieben Frauen" zu Magdeburg
06.01.1135 Albrecht v. Arnstein wird von Papst Innozenz III. vom Bann losgesprochen.
29.07.1213 Albrecht von Arnstein wird Viztum von Brehna.
1215 "COMITE Alberto et Gevehardo fratibus de Arnstein"
1222 Herzog Heinrich von Sachsen, Graf Heinrich von Aschersleben, Graf Gebhard von Arnstein und andere Magdeburger Dienstmannen schließen ein Bündnis zum gegenseitigem Schutz.
1223 Albrecht schenkt den Kupferberg bei Hettstedt dem dort zu erbauenden Hospital. Dieses kommt einer Klostergürndung gleich.
1234 Albrecht erscheint am Hoflager Friedrichs II. in Nürnberg. Hier wird er Comes, also Graf genannt.
1240 Der jüngste Bruder Albrechts, Walter, nennt sich nicht mehr von Arnstein, sondern von Barby. Die Herrschaft scheint also von Walter III. auf seinen jüngsten Sohn übergegangen zu sein.

1255

 

Albrecht ist nicht mehr am Leben, denn seine Gattin Mechthild und sein Sohn Walter wandeln das Hettstedter Kloster in ein Augustinerjungfrauenkloster um.Mechthild wird Vorsteherin dieses Klosters und ihr Bildnis wird in das Klostersiegel aufgenommen.
Gegen 1256 Der Graf Gebhard, Bruder des vorgenannten Albrecht, muss das Kloster Neuruppin gestiftet und sich dort begraben lassen haben.
1256 Walter IV. wird in einer Schenkungsurkunde des Grafen von Reinstein an das Kloster zu Althadmersleben als "miles", also als Edelmann mit Grundbesitz oder Ministerial bezeichnet.
27.10.1265 Nach einer auf der Burg Arnstein verfassten Urkunde bergibt Graf Burchard von Mansfeld der Äbtissin von Quedlinburg den Hof, 
die Vogtei und die Güter zu Schmoon mit der Bedingung,dass sie damit Walter von Arnstein belehnt.
10.01.1278 Ein Graf von Arnstein, Vorname unbekannt, fiel bei Frose auf Seiten des Markgrafen Otto von Brandenburg im Kampf gegen den Erzbischof Günter von Magdeburg.
06.07.1285 Schutz- und Trutzbündnis des Erzbischofs Erich von Magdeburg und den Edelherren vom Harz, unter ihnen auch Walter V., mit dem Erzbischof Siegfried von Köln.
23.04.1288 Walter V. steht in Diensten des Magdeburger Erzbistums, ist Burggraf zu Freckleben.
Um 1290 wurde aus einem nicht mehr zu bestimmenden Grund der Kirchenbann über Walter V. verhängt.
1296 Erscheint Walter V. als Deutsch-Ordensritter. Die Herrschaft Arnstein kommt damit an die nächsten Verwandten, die Grafen von Falkenstein. Luitgard, die Gemahlin Ottos von Falkenstein,war eine Arnsteinerin.
1332 Der letzte Falkensteiner, Graf Burchard tritt in kirchliche Dienste und gibt seinen gesamten Besitz , darunter wohl auch die Herrschaft Arnstein, an das Stift Halberstadt. Kurz darauf verstarb Burchard und es kam zum Kampf zwischen dem Bischof Albrecht von Halberstadt und Graf Albrecht von Reinstein, der den Besitz auf Grund der Verwandtschaft mit den Falkensteinern beanspruchte. Es verblieb jedoch alles beim Bischof, bis auf die Burg Arnstein selbst, die Graf Albrecht von Reinstein im Kampf besetzen konnte.
17.10.1387 Die Grafen Busso IV. und Günter I. von Mansfeld kaufen die Burg und Herrschaft Arnstein von den Grafen Burchard und Ulrich von Reinstein für 7000 Gulden. In diesem Vertrag wird zum ersten Mal die Größe der Herrschaft angegeben- 26 Orte und die Rechte an weiteren.
1420 Erste Erbteilung bei den Grafen von Mansfeld. Die Herrschaft Arnstein kommt an den Grafen Volrath V. und die Kinder Albrechts VI. von Mansfeld.
1442 Die Grafen von Mansfeld müssen sich verpflichten, Burg und Herrschaft von den Herzgen von Sachsen als Lehen zu nehmen. Der erste Lehnsbrief der Herzöge von 1486 bezeugt, dass bis 1442 die Herrschaft noch "Eigenthumb und Sonnenlehen gewesen" ist.